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Juli 2019.

 

Liebe Freunde des Kieler Hafens,

es ist Sommer an der Ostsee und wir freuen uns über die vielen nationalen und internationalen Gäste, die von unseren Terminalanlagen mit den großen Fähren nach Skandinavien und ins Baltikum reisen. Gleichzeitig sind jetzt auch die Kreuzfahrtschiffe im Hafen zu sehen, die von Kiel die Metropolen der Ostsee oder die norwegischen Fjorde besuchen. Bei allem wirtschaftlichen Erfolg ist es uns wichtig, die ökologischen Konsequenzen unseres Handelns zu bedenken. Kiel ist Klimaschutzstadt und hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt - genau wie auch die Schifffahrt. Wir stellen uns dieser Verantwortung und haben mit der Umsetzung der Maßnahmen des BLUE PORT-Konzeptes begonnen. Landstrom ist dabei - neben der Energieeffizienz, der Elektromobilität oder der Verwendung von Ökostrom - ein ganz zentraler Baustein. Ich freue mich, dass wir die erste Landstromanlage in Kiel in Betrieb nehmen konnten, die die Schiffe der Color Line am Norwegenkai emissionsfrei versorgt. Damit unterstützt der PORT OF KIEL nachhaltig die Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Kiel.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre der SK news!

Ihr
Dr. Dirk Claus
Geschäftsführer


Klimaschutz im Kieler Seehafen

Landstromanlage am Norwegenkai eingeweiht / Foto: PORT OF KIEL


Feierliche Einweihung der ersten Landstromanlage im Kieler Handelshafen: Am Norwegenkai nahmen der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther, der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft Norbert Brackmann, Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer gemeinsam mit SEEHAFEN KIEL-Geschäftsführer Dirk Claus und dem Vorstandsvorsitzenden der Color Line, Trond Kleivdal, die Anlage offiziell in Betrieb. Von nun an können die großen Kreuzfahrtfähren der Color Line in Kiel emissionsfrei mit Landstrom versorgt werden. Ministerpräsident Günther sagte: „Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung. Durch Landstrom reduzieren wir sowohl Schadstoffemissionen als auch den Ausstoß von Klimagasen während der Hafenliegezeit auf null. Schleswig-Holstein unterstützt dieses richtungsweisende Projekt und wird weitere Anlagen dieser Art fördern.“ Nach dem Norwegenkai sollen im kommenden Jahr auch der Schwedenkai und das Kreuzfahrtterminal am Ostseekai landstromfähig werden. Der PORT OF KIEL will künftig 60 % des Energiebedarfs der im Hafen liegenden Schiffe mit umweltfreundlichen Landstrom decken.


Partner von MSC Cruises

Terminaleröffnung im Ostuferhafen / Foto: PORT OF KIEL


Der PORT OF KIEL und die Reederei MSC Cruises bauen ihre langjährige Partnerschaft weiter aus. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde anlässlich des Erstanlaufs der „MSC Meraviglia“ in Kiel unterzeichnet. Gemeinsam eröffneten Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, der Executive Chairman von MSC Cruises, Pierfrancesco Vago, und Dirk Claus das erweiterte und konzeptionell genau auf die Prozesse der Reederei abgestimmte Kreuzfahrtterminal im Kieler Ostuferhafen. MSC-Kreuzfahrtschiffe laufen den Hafen bereits seit vierzehn Jahren regelmäßig an. Den Auftakt machte am 4. September 2005 die „Rhapsody“, bevor Kiel in 2006 zum Start- und Zielhafen der Reederei aufstieg. Kiel ist seither fester Bestandteil der Routenplanung für Nordeuropa und wurde bis dato 375-mal von elf verschiedenen MSC-Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Die „MSC Meraviglia“ bietet in dieser Saison 22 Nordeuropa-Reisen an und bringt besonders viele internationale Gäste nach Schleswig-Holstein. Im kommenden Jahr wird MSC mit der „MSC Splendida“ dann sogar ein zweites Schiff während der Saison in Kiel stationieren.


Verbunden mit Russland

Konventioneller Holzumschlag im Ostuferhafen / Foto: PORT OF KIEL


Kiel bleibt mit Russland verbunden. Nach Einstellung des St. Petersburg-Dienstes durch Finnlines im Frühjahr bietet DFDS seinen Kunden bereits verschiedene Transportalternativen. Während Lkw die täglichen Fährabfahrten nach Klaipeda nutzen, werden Forstprodukte nunmehr mehrmals im Monat konventionell verladen und verschifft. Sobald die Handelsbeschränkungen zwischen der EU und Russland zurückgefahren werden, wird dann auch wieder ein direkter Fährverkehr möglich werden.

Erstes konventionelles Frachtschiff war die „Surgut“, von der im Ostuferhafen 5.200 m³ Schnittholz für namhafte Importeure entladen wurden. An Liegeplatz Nr. 8 kommt ein fabrikneuer Greifer zum Einsatz, der je nach Schiffsliegezeit durch einen Hafenmobilkran unterstützt werden kann. Im Hafen werden die verschiedenen Forstprodukte zunächst in den Schuppen eingelagert, bevor diese per Lkw oder auch mit der Bahn ausgeliefert werden.


Schwergut-Umschlag

Schwergutumschlag im Kieler Hafen / Foto: PORT OF KIEL


Schwergutumladung im Ostuferhafen: Wie bereits auf der Break Bulk Messe in Bremen beworben, ist Kiel auch bestens für den Umschlag von Schwergut und Projektladungen gerüstet. Jüngstes Beispiel ist die Umladung eines gut 100 Tonnen schweren Kraftwerkgenerators, der mit dem Binnenschiff aus dem südwestdeutschen Hinterland eintraf. Innerhalb von nur 30 Minuten wurde der Generator mittels Hafenmobilkran aus dem Laderaum gehoben und direkt auf einen 33 m langen Tieflader gestellt und gesichert. Von Kiel erfolgte der Weitertransport an den weißrussischen Bestimmungsort mit einer Fähre der Reederei DFDS via Klaipeda.
Am Ausgang des Nord-Ostsee-Kanals gelegen, ist der Kieler Hafen uneingeschränkt an das nationale Binnenwasserstraßennetz angebunden. Diese Art des Transports ist für größere Schwergüter besonders prädestiniert, da ein Straßentransport aufgrund von Überhöhen, Überbreiten und hohen Ladungsgewichten oft nur schwer darstellbar ist. Per Binnenschiff werden ab Kiel aber auch Massengüter und massenhafte Stückgüter verladen.


Flussschiffe zu Gast in Kiel

Flusskreuzfahrtschiff am Kieler Sartorikai / Foto: PORT OF KIEL


Neben den großen Kreuzfahrtschiffen legt auch eine wachsende Zahl von Flussschiffen in Kiel an. Den Auftakt machte in dieser Saison die „Junker Jörg“, die ebenso wie die für nur 80 Passagiere ausgelegte „Frederic Chopin“ am Sartorikai festmachte. Zur Hochsaison während der Kieler Woche diente dann auch der Norwegenkai als Anleger für die Flussschiffe.
Von Kiel führend die Reisen dieser Schiffe zunächst durch den Nord-Ostsee-Kanal. Dann die Elbe hinauf bis Hamburg und von dort häufig weiter nach Dresden oder Prag. In dieser Saison erwartet Kiel insgesamt dreizehn Anläufe von fünf verschiedenen Flussschiffen.


Messeauftritt in München

Gemeinschaftsstand auf der Transportmesse in München / Foto: Eva Arning


Der PORT OF KIEL zieht gemeinsam mit den Unternehmen Color Line Cargo und SCA Logistics eine sehr positive Bilanz des gemeinsamen Auftritts auf der transport logistic in München. Die Messe bot einen nahezu perfekten Rahmen, um Geschäftspartner zu treffen und über neue Projekte zu sprechen.

Schwerpunkte der Kieler Präsentation waren die Kapazitätserweiterungen im Fährverkehr nach Norwegen sowie die Verlademöglichkeiten im Roll-on/Roll-off-Verkehr an die schwedische Süd- und Ostküste.


Fähren haben Hochsaison

Skandinavienfähren nach Schweden und Norwegen / Foto: PORT OF KIEL


In den Sommermonaten ist Hochsaison auf den Fährlinien von und nach Kiel. Urlauber zieht es nach Schweden, Norwegen und in wachsender Zahl auch an die Küsten des Baltikums. In Gegenrichtung nutzen die Skandinavier gern die Fähren für einen perfekten Start in den Auto-Urlaub nach Deutschland, Österreich, Italien, die Schweiz oder auch Benelux. Die größten Passagierfähren der Ostsee verkehren auf der Route Kiel - Oslo. Die mit jeweils gut 75.000 BRZ vermessenen Schwesterschiffe „Color Fantasy“ und „Color Magic“ legen jeden Tag um 14.00 Uhr vom Norwegenkai ab, um am nächsten Morgen um 10.00 Uhr in der norwegischen Hauptstadt einzutreffen. Stena Line verbindet Kiel ebenfalls täglich mit Göteborg in Schweden. Abfahrt ist jeweils am frühen Abend mit Ankunft um 9.15 Uhr. Schließlich bietet auch DFDS seinen Passagieren eine komfortable 20-stündige Überfahrt von Kiel nach Klaipeda in Litauen. Von dort liegen die Strände der Kurischen Nehrung bereits in Sichtweite.


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