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Newsletter.
Januar 2019.

 

Liebe Freunde des Kieler Hafens,

im vergangenen Jahr konnten erneut mehr als 7 Mio. Tonnen Fracht umgeschlagen und weit mehr als 2 Mio. Reisende im Hafen begrüßt werden. Kiel ist auf gutem Kurs und konnte im Kreuzfahrtbereich sogar neue Spitzenwerte bei Passagierzahlen (+16 %) und Gesamttonnage (+14 %) erzielen. Um die Position des Kieler Hafens im Wettbewerb zu festigen, investieren wir weiter kräftig in die Infra- und Suprastruktur. Wir steigern die Effizienz, etwa durch das neue Vorfeld des Ostuferhafens, erweitern die Kapazitäten am Kreuzfahrtterminal Ostseekai und setzen zudem unser BLUE PORT-Konzept durch den Bau von Landstromanlagen konsequent um. Bereits im Jahr 2020 wird Kiel gut die Hälfte aller Schiffsanläufe mit Landstrom versorgen können und damit eine Vorreiterrolle einnehmen. Im Frachtbereich setzt die norwegische Color Line gleich zu Jahresbeginn mit dem Einsatz einer zusätzlichen Frachtfähre
positive Akzente. Auch im Kreuzfahrtbereich wird Kiel weiter wachsen und als Basishafen der „MSC Meraviglia“ in eine neue Größenklasse vordringen.

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2019 und viel Freude bei der Lektüre der SK news!

Ihr
Dr. Dirk Claus
Geschäftsführer


Frachtfähre Color Carrier

Color Line Frachtfähre

 

Color Line verstärkt den Frachtverkehr zwischen Norwegen und Deutschland. Durch den Einsatz der „Color Carrier“ wird die Transportkapazität für Lkw-Auflieger nahezu verdoppelt. Das Frachtschiff bietet ab Mitte Januar drei Rundläufe je Woche zwischen Kiel und Oslo - zusätzlich zu den großen Kreuzfahrtfähren „Color Fantasy“ und „Color Magic“. Insgesamt stehen damit zehn Abfahrten je Woche und Richtung zwischen Deutschland und Norwegen zur Auswahl. Die Abfahrt der „Color Carrier“ erfolgt jeweils dienstags, donnerstags und samstags um 19.00 Uhr vom Norwegenkai. Ankunft in Oslo ist am darauffolgenden Tag um 16.00 Uhr. Das Schiff verfügt über 1.775 Spurmeter und wird je Überfahrt bis zu 120 Trailer befördern. Color Line leistet damit einen gewichtigen Beitrag zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf den umweltfreundlicheren Seeweg. Für die reibungslose Abfertigung der zusätzlichen Ladungseinheiten wurden am Norwegenkai aktuell nochmals 1,5 Mio. Euro investiert. Ziel im Hinterlandverkehr ist es, einen möglichst großen Frachtanteil mit der Bahn zu verladen.


Terminalbau am Ostseekai

Kieler Kreuzfahrtterminal. Rendering: eins zu eins

 

Hochbaustart am Ostseekai. Gemeinsam legten Oberbürgermeister Dr. Kämpfer, Stadtbaurätin Grondke, die Architekten und Dr. Claus den Grundstein für den Neubau des Passagierterminals an Liegeplatz 28. „Das Terminal möge allen Passagieren ein Ort der Vorfreude auf die bevorstehende Seereise sein. Es wird eine erstklassige Abfertigungsqualität bieten und Kiels Marktposition weiter festigen“, so Oberbürgermeister Kämpfer. Mit dem zweiten Terminalgebäude passt Kiel seine Kapazitäten den steigenden Passagierzahlen und wachsenden Schiffsgrößen an. In den Neubau, der noch in der diesjährigen Saison in Betrieb geht, investiert der PORT OF KIEL gut 9 Mio. Euro. Dirk Claus: „Ein Terminal für jeden Schiffsliegeplatz bedeutet optimalen Service für Reedereien und Passagiere.“ Das zweite Terminal entsteht im nördlichen Anschluss des bestehenden Gebäudes. In seiner Funktionsweise ist das neue Gebäude dem bestehenden angelehnt. Während im Erdgeschoss das Gepäckhandling durchgeführt wird, ist das Obergeschoss den Passagieren und Check-in-Prozessen vorbehalten.


Ausrüstung Mein Schiff 2

Mein Schiff am Ostseekai. Foto: PORT OF KIEL

 

Am 9. Februar findet die Taufe der neuen „Mein Schiff 2“ in Lissabon statt. Zuvor befindet sich der jüngste Neubau von TUI Cruises allerdings noch im Eigentum der Meyer Turku Werft und wird endausgerüstet. Um diese letzte Bauphase nicht mitten im eisigen finnischen Winter durchzuführen, wurde das Schiff zum Jahreswechsel nach Kiel überführt. Im Januar erhält die neue „Mein Schiff 2“ am Ostseekai ihren Feinschliff und wird auch dort von der Werft an die Reederei übergeben. Anschließend geht es von der Ostsee in die Nordsee und nach einer Vorfreudefahrt auf die Taufreise zu den Kanarischen Inseln.

 

 

 


Landstrom Norwegenkai

Landstromanschluss Norwegenkai. Foto: PORT OF KIEL

 

Am Norwegenkai schreitet der Bau der ersten Landstromanlage im Kieler Handelshafen zügig voran. Bereits ab dem Frühjahr können die Fähren der Color Line während der Hafenliegezeit vollständig mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt werden. Anlässlich des ersten Spatenstichs zum Bau der Anlage sagte Dr. Bernd Buchholz, Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holsteins: „Wir packen an, um einen gewichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten. Durch Landstrom werden die Schiffsemissionen während der Hafenliegezeit nachhaltig reduziert. Schleswig-Holstein fördert dieses richtungsweisende Projekt und setzt sich auf Bundesebene dafür ein, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.“ Bauherr der Landstromanlage, die von der Siemens AG errichtet wird, ist der PORT OF KIEL. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,3 Mio. Euro. Die Anlage hat eine maximale Anschlussleistung von 4,5 Megawatt (MW) bei einer elektrischen Spannung von 10 Kilovolt (KV) und einer Netzfrequenz von 50 Hertz (Hz). Am Norwegenkai sind die Emissionen von Luftschadstoffen und Klimagasen künftig gleich Null.


Kreuzfahrt-Ausblick 2019

AIDAprima. Foto: AIDA Cruises

 

Nach einer sehr erfolgreichen letztjährigen Kreuzfahrtsaison mit 168 Anläufen, knapp 600.000 Passagieren und einer Gesamttonnage
von über 11 Mio. BRZ zeichnet sich in Kiel bereits weiteres Wachstum bei den Schiffsgrößen ab. So wird AIDA Cruises erstmals die „AIDAprima“ in Kiel stationieren, die ab Mai immer samstags am Ostseekai zu sehen ist. Noch größer ist die „MSC Meraviglia“ (171.600 BRZ), die einen neuen Rekord in Kiel aufstellen wird und Platz für bis zu 5.700 Passagiere bietet. Häufigste Gäste sind in dieser Saison die Schiffe von AIDA, TUI Cruises, MSC und Costa, wobei die „Costa Pacifica“ die Zahl der Kreuzfahrten ab Kiel sogar verdoppelt. Erstmals an der Förde ist u. a. die „Nieuw Statendam“ der Holland America Line. Eröffnet wird die neue Saison Ende März mit einem Anlauf der „Viking Sky“. Die komplette Anlaufliste ist ab Mitte Januar auf www.portofkiel.com abrufbar.


Investitionen am Ostuferhafen

SCA Ostuferhafen. Foto: Tom Körber

 

Im Ostuferhafen, dem Frachtzentrum an der Kieler Förde, wurde die Umschlagsleistung in den vergangenen Jahren stark gesteigert.
Wurden 2008 nur etwa 2 Mio. Gütertonnen umgeschlagen, so waren es in 2018 bereits 3,5 Mio. Tonnen. Vom Ostuferhafen verkehren die Fährschiffe der Reederei DFDS nach Litauen und Russland. Zudem werden SCA und Iggesund-Forstprodukte aus Nordschweden importiert, gelagert und distribuiert. Derzeit investiert der PORT OF KIEL mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein in die Umgestaltung des Hafenvorfeldes, um Bereitstellungsräume für Lkw, Trailer und Pkw zu erweitern. Noch in diesem Frühjahr werden die Arbeiten abgeschlossen sein und damit auch die logistischen Abläufe auf dem Terminal weiter optimiert.

 


PORT OF KIEL-Magazin 2019

 

Im Januar erscheint die neue Ausgabe des PORT OF KIEL-Magazins: „First Trade. First Travel“, das auf 74 Seiten den Fokus auf den technischen Fortschritt im Kieler Hafen, auf Maßnahmen im Rahmen der BLUE PORT-Umweltkonzeption sowie auf die Wachstumsbereiche des PORT OF KIEL legt. Möchten Sie mehr über den PORT OF KIEL erfahren, dann senden Sie gern eine Email an marketing@portofkiel.com, um Ihr persönliches Exemplar zu erhalten.


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